Takeo

Kambodschas Kur-Ort

Obwohl die Provinzhauptstadt von Takeo – Takeo - ´nur´ knapp 80 km von der boomenden Hauptstadt Phnom Penh entfernt liegt, findet man sich hier als Tourist in der tiefsten Provinz wieder. In die gesamte Provinz Takeo kommt man wirklich nicht zum Shoppen und auch nicht, um alte, imposante Bauwerke wie Angkor Wat zu bestaunen. Luxuriöse Wellness Oasen sucht man hier vergebens und auch ein Trekking im tiefsten Dschungel steht hier nicht auf der Agenda für Individualreisende. Nein, nach Takeo kommt man, um seine Ruhe zu haben. Man genießt den weiten Blick über die ausgedehnten Reisfelder und erfreut sich an der ausgesprochenen Unbetriebsamkeit seiner Bewohner. Fern ab von den wachsenden Städten und touristischen Hochburgen des Landes ticken die Uhren nämlich anders. Wo die Urlaubszeit an manchen Orten wie im Flug vergeht, scheint sie in Takeo manchmal sogar still zu stehen

Der alte Khmer Tempel Angkor Borei in der Provinz Takeo
Der Tempel von Angkor Borei

Basislager Provinzhauptstadt – Takeo Town

Auf einer Kambodscha-Rundreise darf die Provinzhauptstadt Takeo zwar fehlen – aber dennoch sollten Sie sich doch selbst eine Freude machen und dieses ruhige Städtchen einmal für die eine oder andere Nacht zu ihrem Basislager machen und für Tagesausflüge nutzen. Wenn Sie von Phnom Penh auf dem Weg nach Kampot und von dort weiter zur Küste mit seinen Highlights Sihanouk Ville und Koh Kong sind (oder retour), ist es auf der Reiseroute nur ein kleiner Schlenker nach Süden und Sie finden sich im traumhaften Nirgendwo Takeos wieder.

 

Wenn Sie ein richtiger Südostasien-Spezialist sind oder noch einer werden wollen, können Sie hier sicherlich ein paar interessante Eindrücke sammeln, die anderen Reisenden auf den oft zitierten ausgetretenen Pfaden garantiert entgehen. Die Stadt Takeo hat zwar immerhin knapp 50.000 Einwohner, aber hier von einem Nachtleben zu sprechen, wäre grundlegend falsch. Auch Sehenswürdigkeiten oder andere bahnbrechenden Aktivitäten sucht man hier vergebens. Dafür können Sie lange, friedliche Spaziergänge durch die Stadt unternehmen, in aller Ruhe die Gebäude und fantastischen Fassaden der französischen Kolonialarchitektur bewundern und dabei auftanken. Wer als Tourist nur allzu oft von Reiseveranstaltern durch die einschlägigen Gegenden getrieben worden ist, wird es zu schätzen wissen, einmal nicht überall staunende Ahs und Ohs von sich geben zu müssen.

Was man in Takeo gesehen haben sollte:

Trotz aller Ruhe und Beschaulichkeit – auch in Takeo haben Sie die Möglichkeit, interessante Tages- und Halbtagestouren zu unternehmen.

 

  • Die Landschaft, welche Takeo Stadt umgibt, ist schon ein Schauspiel für sich. Das ganze Gebiet ist so eben wie der Boden eines Topfes und von Wasserkanälen durchzogen. Diese Kanäle werden dazu genutzt, die einzelnen Städte und Dörfer zu verbinden und ziehen sich durch die Reisfelder, die so weit wie das Auge reichen. Egal wo man hinschaut: alles scheint nur aus Reisfeldern, Kanälen, Flüssen und kleinen Seen zu bestehen. Sich also einfach mal auf einem Boot mitnehmen zu lassen und diese Atmosphäre zu genießen, ist sicherlich auch ein einzigartiges Erlebnis. 
  •  Ein Ausflug nach Phnom Da verspricht ebenfalls ein schönes Ereignis zu werden. Vor allem werden Sie dabei wahrscheinlich mehr oder weniger allein sein. Wie gesagt, ´normale´ Touristen verirren sich eigentlich kaum hier her. Phnom Da selbst ist ein 17 Meter hoher Tempel aus dem 8. Jahrhundert und thront malerisch auf einem 100 Meter hohen Berg. 100 Meter hören sich erst einmal nicht sehr spektakulär für einen Berg an. Da aber alles ringsum Flachland ist, ist die Aussicht von hier oben erstaunlich. Und die einstündige Fahrt von Takeo Stadt mit dem Boot über die Kanäle ist ebenfalls ein sanftes, aber nicht minder beeindruckendes Erlebnis.
  • Noch mehr faszinierende Aussicht bietet ein Aufstieg über 412 Stufen auf den Berg Phnom Chisor. Er liegt 26 Kilometer nördlich von Takeo Stadt entfernt und ist auch mit dem Moped gut zu erreichen. Hier können Sie neben der Aussicht auch einige Tempelruinen aus dem 11. und 12. Jahrhundert bewundern.
  • Sicherlich das Highlight in Takeo ist der Besuch der nahe gelegenen Stadt Angkor Borei und auch hier ist schon der Weg das Ziel. Die beiden Städte sind durch Kanäle verbunden und Sie unternehmen also eine schöne Bootstour, um dorthin zu gelangen. In Angkor Borei selber erwartet Sie richtig alte, südostasiatische Kultur. Hier soll einst das Zentrum des Königsreiches Funan gestanden haben. Dieses reichte zwischen dem 1. und 6 Jahrhundert vom heutigen Thailand bis nach Vietnam und von Kambodscha bis nach Malaysia. Die Kambodschaner behaupten, hier sei die Wiege der alten Khmer zu suchen. Die Vietnamesen und die Thais wiederum beanspruchen Funan als die Wiege ihrer Zivilisationen. Wer auch immer Recht hat wird hier nicht zu klären sein, Sie aber sollten sich auf keinen Fall einen Besuch in dem örtlichen Museum entgehen lassen. Hier werden ein paar wirklich alte und seltene Artefakte ausgestellt.

Anreise nach Takeo

Von Phnom Penh aus sind es nur knapp 80 Kilometer bis nach Takeo Stadt. Der National Highway ist mittlerweile recht gut ausgebaut und gut befahrbar. Hiesige Busgesellschaften fahren stündlich von Phnom Penh in Richtung Takeo ab. Auch wenn Sie von Westen, also von der Küste oder Kampot aus anreisen wollen, ist das Straßennetz absolut zuverlässig. Einen Flughafen gibt es in der Provinz aber nicht.

Beste Reisezeit, Unterkunft und Verpflegung

In diese Region in der Regenzeit von September bis Mitte Dezember zu reisen, ist nur etwas für Monsunliebhaber. Gerade hier im Flachland scheint dann alles nur noch aus Wasserflächen zu bestehen. Wesentlich angenehmer ist es zwischen Weihnachten und Ende Februar. Dann sind die Temperaturen für hiesige Verhältnisse noch moderat und die Luftfeuchtigkeit ist gut zu ertragen.

 

In Takeo Stadt dürfen Sie mit einer Handvoll Gästehäusern rechnen. Diese sind in der Regel recht einfach. Einige bieten Ihnen aber durchaus auch die Annehmlichkeiten einer Klima-Anlage. Eigentlich reicht dieses Angebot für die meisten Reisenden. Es ist sauber und der Service ist freundlich. Luxuriöse High-Class-Unterkünfte suchen Sie in Takeo allerdings vergebens.

 

Das Nachtleben in Takeo endet zwar weites gehend schon um 20 Uhr, das heißt aber nicht, dass sie hier nicht auch gemütliche Restaurants an idyllischen Plätzchen finden. Schauen Sie sich am besten am Seeufer nach etwas geeignetem um. Was für die Unterkünfte gilt, gilt in dem Fall auch für die Restaurants: sie sind gut, die einheimischen Spezialitäten sind etwas ganz besonderes, sie sind preiswert und man achtet auf einen guten Service. Teure Feinschmeckerlokale mit einer Weinkarte werden Sie in Takeo jedoch nicht finden. Aber wer braucht die schon?

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