Phnom Penh

Kambodschas Hauptstadt

Das Land Kambodscha wird vom mächtigen Mekong durchquert, der aus Laos kommend nördlich von Stung Treng in das Land hereinfließt. Etliche hundert Kilometer weiter südlich mündet der Abfluss des großen Binnensees Tonle Sap in den Mekong, dieser wird auch Bassaic River genannt. Hier befindet sich auf dem westlichen Ufer die Millionenstadt Phnom Penh. Sie ist das wirtschaftliche Zentrum des Landes und beherbergt neben dem Verwaltungsapparat auch die Regierungsgebäude und eine aufblühende Produktionsindustrie in der Peripherie. Für den Touristen bietet Phnom Penh auffällig viel zu sehen und zu erleben.

Der Königspalast und die Silberpagode in Phnom Penh.
Der Königspalast und die Silberpagode in Phnom Penh.

Verkehrswege in die Stadt und das Land

Der internationale Airport Pochentong ist das Hauptdrehkreuz für Flüge in die Stadt. Der Flughafen erlebte einen Upgrade und Terminalneubau. Busse und Sammeltaxen bedienen von Phnom Penh (die Stadt "liegt" in der Provinz Kandal, aber ist ein eigener Verwaltungsdistrikt) aus alle Städte und Subzentren im Staat. Die Straßen erlebten eine Asphaltierung und können nun als befestigte Allwetterstraßen benutzt werden. Ein Teil der Wegstrecke zwischen der Hafenstadt Sihanoukville an der Westküste und Phnom Penh ist als Mautstraße autobahnähnlich ausgebaut. Eine Eisenbahnlinie dient vorwiegend dem Güterverkehr zwischen der Hafenstadt an der Küste und der Hauptstadt, sie befördert aber auch Passagiere in beiden Richtungen. Gleisfragmente der Kolonialära im nordwestlichen Landesteil um die Provinzen Pursat und Battambang, erleben derzeit eine Renaissance und Aufrüstung für künftige Versorgungslinien zur thailändischen Grenze nach Poipet. Flussboote dienen als alternative Transportoption in den Tonle Sap Bereich (das inkludiert auch Siem Reap) und die schiffbaren Bereiche des nördlichen Mekongs (bis Kratie) und hinunter in Richtung Süden an die vietnamesische Grenze, verlieren aber weiterhin zusehends an Bedeutung.

Die verschiedenen Kernbereiche von Phnom Penh

Der Riverside Sektor Phnom Phens erstreckt sich längs des Bassaic Rivers und reicht ungefähr vom Royal Palace bis fast zur Japanese Friendship Bridge. Die Uferstraße hier heißt Sisowath Quay und wird zur Zeit parkähnlich und als Flaniermeile aufgerüstet. Viele Restaurants und Beherbergungsbetriebe siedelten sich hier an, die dargebotene Bandbreite fasziniert den Besucher und Gourmets kommen auch auf ihre Kosten. Der Stadtbereich erstreckt sich westlich bis etwa zum Norodom Boulevard und beinhaltet auch den Phsar Kandall, einen historischen Markt in Ufernähe. Im nördlichen Riverside liegt auch der schöne Nachtmarkt und am Ufer die Anlegestelle der touristischen Schifffahrt. Der Sektor westlich davon reicht in etwa vom Norodom Boulevard bis zum Monivong Boulevard. Hier gibt es mit der Rue Pasteur das Zentrum des nächtlichen Entertainments und mit dem Phsar Thmei (Central Market) und mehreren Einkaufszentren auch Anlaufstellen für die Touristen zum Shopping. Westlich des Monivong Boulevards und südlich des Sihanouk Boulevards liegen nur vereinzelte Touristenziele. Dazu gehören aber die Gedenkstätten bei den „Killing Fields“ (Ek Choeng) und das Konzentrationslager der „Roten Khmer“ in der Stadt namens S 21.

Prunkvollere Hotels in Phnom Penh befinden sich meist unweit des Ufers in der Nähe des königlichen Palastes. Das Nagaworld Casino bietet Gamblern Gelegenheiten zum Glücksspiel. Sehr viel von Phnom Penhs interessanteren Bereichen ist gut zu Fuß erkundbar.

Der Fluss, der seine Fließrichtung jährlich zweimal wechselt

Während der Regenzeit (Sommer und Herbst), füllt der Mekong den Tonle Sap Binnensee über dessen Verbindungsarm (Bassaic oder Tonle Sap River) auf bis zu 9 m Wassertiefe an und läßt den See auf rind 16.000 km² anwachsen. Fällt das Wasser im Mekong dann im Oktober oder November unter eine gewisse Marke, dann entleert sich der riesige Binnensee auf dem gleichen Wege wieder in den Mekong. Im Mündungsbereich findet dann das große Wasserfest mit den bekannten Bootsrennen statt. Dazu reisen Millionen von Menschen alljährlich an, das Wasserfest währt mehrere Tage. Seine kleinste Ausdehnung mit nur rund 9.000 km² bei rund einem Meter durchschnittlicher Wassertiefe, erreicht der Tonle Sap zum Ende der Trockenzeit im März oder April. Auch dann begleiten Festivitäten der Bewohner die Umkehr der Fließrichtung erneut.

(Mehr zum Kambodscha Wetter.)

Transporte innerhalb der Stadt

Motodups (Mopedtaxen) und TukTuks (mopedgezogene Anhängergefährte) bewegen den Löwenanteil der Beförderungswilligen. Automobile als Taxen gibt es vor den großen Hotels und am Airport Pochentong. Fahrradrikschas heißen Cyclos und werden noch im Riversidebereich als touristisches Transportmittel benutzt. Die Tarife verdoppeln sich in der späten Nacht. Dem Touristen werden in der Regel 1 US-$ oder 4.000 Riel für eine Tour auf dem Mopedtaxi im Kernbereich abverlangt. Das TukTuk kostet, je nach Distanz, zwischen 6.000 und 12.000 Riel (1,50 bis 3 US-$).

Besonderheiten beim Geldwechseln

Die de facto Währung ist der US-$. ATMs geben nur Dollars aus, an den Banken mit Wechselstube werden auch Reiseschecks eingelöst. Der Euro, SFR und andere europäische Währungen, werden neben den frei konvertierbaren asiatischen Devisen (THB, SG-$, HK-$, MYR, etc.) anstandslos zu fairen Preisen tagsüber in den Peripherien der großen Märkte getauscht. Als sehr fair erwiesen sich die Wechselkurse rund um den Central Market (Phsar Thmei). Bitte achten Sie auf unbeschädigte Banknoten, geklebte oder verunreinigte Banknoten werden nicht akzeptiert. Münzgeld ist generell unüblich, hier dient die Landeswährung (kambodschanische Riel) als Kleingeldersatz.

Bettler und Bettelkinder

Es gibt in allen ärmlichen Gebieten der Welt eine größere Konzentration von Habenichtsen, welche die Touristen um Almosen anbetteln. Bitte geben Sie kein Bargeld, das fördert nämlich den Kommerz im Bettelbereich. Geben Sie bettelnden Kindern ein paar mitgebrachte Bonbons oder spendieren Sie denen einen Saft oder eine Limonade vom Straßenstand, wenn Sie das möchten. Falls Bettler für Sie lästig werden, vermeiden Sie einfach die Sitzplätze gewählter Restaurants nahe dem Trottoir.

Bettler in Phom Penh
Bettler in Phom Penh, am Tempel

Alkoholika und Tabakwaren

Nirgendwo in Asien sind die Zigaretten billiger und auch Bier oder Wein sind spottbillig. Stangenweiser Einkauf der Zigaretten ist ab etwa 3 US-$ möglich an den großen Märkten. Markenzigaretten aus den westlichen Ländern gibt es zuhauf als Billigkopie und Fälschungen. Das Bier entspricht internationalem Braustandard und kostet auch weitaus weniger, als beispielsweise im benachbarten Thailand. Weine und Markenspirituosen haben hier ebenfalls Tiefstpreise.

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