Kep

Traumhafter Strandurlaub in Kambodscha

Dass es in Kambodscha mit die schönsten Strände in Südostasien gibt, ist unbestreitbar und wäre das Land in den 70er Jahren nicht von den roten Khmer heimgesucht und anschließend von einem 30-jährigen Bürgerkrieg in Schutt und Asche gelegt worden, es würde heute in Kep aussehen wie auf Koh Samui oder Koh Phi Phi in Thailand – auch wenn Kep keine Insel ist.

Kep ist vielmehr nahezu eine Halbinsel und liegt im Süden des Landes im Golf von Thailand, dicht an der Grenze zu Vietnam. So ist für Kep diese ereignisreiche Zeit von damals heute Segen und Fluch zugleich. Ein Fluch, da auch hier diese Geschehnisse das Land und die Menschen gelähmt haben in jeder Form des Fortschritts, ein Segen da deshalb der Massentourismus hier nie Einzug gehalten hat. Jetzt forciert man hier eine moderne Form des sanften Individualtourismus.

Urlaub in Kep Kambodscha
Kep in Kambodscha

Der kambodschanische Traum von Saint-Tropez

Kep hatte einst alles, was es für ein touristisch florierendes Eiland mit schönen Stränden, schattigen Plätzchen unter Palmen und einem Urlaubsparadies in der Hängematte braucht. Das hatte die gesellschaftliche Elite Kambodschas natürlich schon viel früher gemerkt und so war dieses Städtchen am Meer, welches heute den Status einer Provinz inne hat, ein beliebtes Wochenend- und Urlaubsziel für betuchte Städter aus Phnom Penh und anderen Teilen des Landes. Wie die Deutschen gerne nach Sylt und die Franzosen nach Saint-Tropez fahren, fuhren die Kambodschaner, die es sich leisten konnten, bis in die 60er hineinnach Kep zur Entspannung und zur traumstrandigen Kurzweil. Und dann kamen Pol Pot und seine Spießgesellen. Einstige Prachtbauten, ganz im Stile der 60er Jahre gebaut, wurden fluchtartig verlassen und dem Dschungel und später vietnamesischen Plünderern überlassen. Auch um das kulturelle architektonische Erbe der einstigen französischen Protektoren kümmerte sich niemand mehr. Schluss war mit Urlaub am Traumstrand, jetzt galt es nur noch seine Haut und nicht die Schönheit von Kep zu retten. 

Der Traum vom perfekten Tourismus – wird er in Kep wahr gemacht?

Seit der Bürgerkrieg zum Wohle des gebeutelten kambodschanischen Volkes nun ein Ende gefunden hat, geht es nicht nur mit dem Land und seinen Menschen, sondern auch mit dem Tourismus steil bergauf. So auch in Kep und das hier auch völlig zu Recht. Kep ist eine wahre Schönheit am Golf von Thailand und es kommen immer mehr Touristen in diese kleine, aber feine Provinz. Allerdings ist es hier noch nicht so überlaufen wie beispielsweise in Sihanoukville und die nächsten 2 bis 3 Jahre wird sich zeigen, in welche Richtung man hier tendiert. Alle Länder Südostasiens haben am Beispiel von einigen Gegenden in Thailand wie etwa Pattaya gelernt, dass ein ungehemmter Massentourismus wahrlich kein Segen ist. So verschaffen sich gerade in Kep immer mehr Stimmen ein Gehör, die auf einen sanften und nachhaltigen Tourismus setzen, auf Exklusivität anstatt auf Bettenburgen, auf Klasse statt Masse.


Das heißt aber nicht, dass es hier nur elitär zugehen soll. Es gibt Unterkünfte für 5,- Euro pro Nacht, aber auch welche für 400,-. Die Frage ist also, wen man hier her lockt. Und das sind eben vor allem Individualreisende, die auf ihrer Kambodscha-Rundreise mal ein wenig Strandurlaub genießen wollen und fürs Erste genug alte Tempelruinen und Killing Fields gesehen haben. Dafür haben sich einige findige Betreiber auch die Mühe gemacht, die alten Prachtbaut wieder dem Dschungel zu entreißen und zu restaurieren. Denn sie haben verstanden, dass das bei europäischen Touristen weit besser ankommt und dass es genau die Art von Urlaubern anlockt, die man sich hier wünscht. Dass das bestehende restauriert wird, ist aber leider nicht selbstverständlich, denn in Asien denkt man diesbezüglich immer ein wenig anders – hier gilt meist: neu ist immer besser.

Im Falle des wundervollen Kep könnte mit dieser Tradition aber durchaus gebrochen werden. Es ist schon nahezu perfekt hier gewesen – jetzt muss man die einstige Pracht nur wieder von der geschichtsträchtigen Patina befreien und schön können hier Touristen zusammen mit Kambodschanern wieder Urlaub machen. 

Kep
Kep Stadt

Der perfekte Tag in Kep – so geht’s!

Sollten Sie noch andere Ratgeber befragen, deuten einige immer noch an, dass die Strände vonKep erbärmlich schmal wären. Das war auch bis vor einiger Zeit so, dieser Missstand wurde allerdings mittlerweilebehoben und man hat die Strände mit perfektem, weißen Sand üppig aufgefüllt. Nun gehören sie zu den schönsten des Landes, wenn nicht der ganzen Golfregion. Ein perfekter Strandurlaub ist Ihnen hier fest garantiert und Kep ist klein genug, dass Sie die einzelnen Strände alle auch während eines Kurzaufenthalts ausprobieren können. Aber Sie wissen ja: so ein Strandurlaub ist im Endeffekt immer zu kurz! Seien Sie also weitsichtig genug und planen Sie während ihrer Kambodscha Reise lieber ein paar Tage mehr als zu wenig in Kep ein. Schließlich gibt es auch hier nicht nur Strände, sondern auch…

  • Die Stadt Kep selber ist natürlich in ein paar Gehminuten vom Traumstrand zu erreichen. Sie hat ihren Charme, auch wenn sie auf diese typisch südostasiatische Weise ein wenig unordentlich und planlos wirkt, was aber keineswegs negativ gemeint ist. Ganz im Gegenteil. Es gibt einen zentralen Platz, welcher ebenfalls am Meer liegt. Cafés und Restaurants, Straßenhändler und Hotels finden sich hier und alles versprüht ein bisschen Marktplatzatmosphäre. Wenn Sie sich genug am Strand gebräunt und von der Hängematte aus aufs offene, türkisblaue Meer geschaut haben, erwartet Sie das pittoreske Städtchen mit kambodschanischem Witz und südostasiatischem Charme.
  • Fast die gesamte Provinz ist ein Nationalpark. Das bedeutet in Kep, dass Sie die Wanderwege in einer gemütlichen Tagestour hinbekommen. Es geht bergauf und bergrunter, ist aber natürlich nicht nur was für Trekking-Spezialisten, sondern auch für gemütliche Sonntagsspaziergänger leicht zu bewerkstelligen. Der beste Spot belohnt ihre Mühen dann mit einer fulminanten Aussicht zum Sonnenuntergang auf dem Meer und heißt deshalb auch sehr treffend Sunset Rock.
  • Ein Tag am Strand oder vor allem eine leichte Wanderung macht den Menschen in der Regel hungrig. Dinner-Time heißt in Kep, die Köstlichkeiten des Meeres zu genießen. Legendär sind die Krabben von Kep, die Sie in jedem Restaurant bestellen können. Aber sie werden auch von Händlern frisch gefangen am Strand feilgeboten. Sollte Ihnen also nach einem selbstorganisierten Grillabend am Strand zumute sein, kann dieser kaum romantischer werden als in Kep.
Strand in Kep Kambodscha
Strand in Kep Kambodscha

Die beste Reisezeit ist monsunbedingt die Zeit zwischen Weihnachten und Ende Februar. Das bezeichnet man hier nicht als Winter, sondern als kalte, trockene Jahreszeit – wobei kalt heißt, dass es nicht brütend heiß und luftfeucht wird. Das wird es in der sogenannten heißen, trockenen Jahreszeit in den Monaten von April bis etwa Ende Juli. Und danach kommt der Monsun.


Von Vietnam aus ist die Einreise über Land über eine mittlerweile gut ausgebaute National Road (NR 33) möglich, ebenso wie von Nordwesten aus der Kep umschließenden Nachbarprovinz Kampong aus. Von Sihanoukville aus könnten Sie hier durchaus mal vorbeischauen und nur eine Nacht bleiben – die Entfernung über gute Straßen beträgt in etwa 60 km. Von Phnom Penh aus ist es dafür leider zu weit. Aber wie gesagt: um nur mit einem Tagesausflug abgespeist zu werden, ist Kep einfach zu schön. Nehmen Sie sich lieber mindestens 3. Bereuen werden Sie das bestimmt nicht.

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