Reiseziele in Kambodscha

Und Regionen abseits vom Tourismus

Siem Reap (und Angkor Wat)

Siem Reap im Nordosten Kambodschas gilt als Heimat der wohl bekanntesten Touristenattraktion des Landes: der Tempelanlage von Angkor Wat. Nur 5 km vor den Toren der Hauptstadt der Provinz, Siem Reap City, zieht der Tempelkomplex jährlich über 1,5 Millionen Besucher an. Doch Angkor Wat ist lange nicht alles, was Siem Reap zu bieten hat: Die Stadt verzaubert mit französischer und chinesischer Architektur und einem breiten Angebot an kulturellen Veranstaltungen, Shoppingmöglichkeiten (besonders auf dem "Old Market"), Restaurants und Bars.


Phnom Penh

Mit der französischen Kolonialisierung wurde Phnom Penh zur Hauptstadt Kambodschas und ist es bis heute auch geblieben. Zahlreiche Bauwerke aus dieser Zeit sind auch heute noch erhalten und machen die Stadt an den Ufern des Mekongs und des Tonle Sap mit Angkor Wat und Sihanoukville zu den wohl am meisten besuchten Touristenmagneten des Landes. Besonders Sisowath Quay, eine etwa 3 km lange Amüsiermeile mit zahlreichen Restaurants, Bars, Cafés und Shops, sowie der Phsar Thmei Markt sind beliebte Attraktionen.


Sihanoukville

Im südwestlichen Zipfel von Kambodscha liegt Sihanoukville, neben Kep die wohl beliebteste Destination für einen entspannten und ruhigen Strandurlaub. Ob an der Küste oder auf einer der vorgelagerten Inseln, hier sind in den letzten Jahren zahlreiche Hotels und Luxusresorts entstanden, die mit sauberen Stränden und erstklassigem Service aufwarten. Dank der Kasinos, der französisch beeinflussten Architektur und dem türkisblauen Wasser hat sich Sihanoukville auch den Beinamen "Kambodschas Côte d'Azur" erworben. Die beliebtesten Strände sind der Ochheuteal Beach und Sokha Beach.


Kampot

Die Stadt (und gleichnamige Provinz) Kampot im Süden von Kambodscha gilt als eine der schönsten Gegenden des ganzen Landes. Nicht nur die atemberaubende Landschaft mit dem nahegelegenen Golf von Siam und den Ausläufern des Elefantengebirges locken zahlreiche Besucher an. Mit ihrer faszinierenden Architektur versprüht die Stadt kolonialen Charme.

Der Phnum Bokor National Park sowie das ehemalige Seebad Kep sind beliebte Ausflugsziele, die in unmittelbarer Nähe Kampots liegen. Auch die nur 30 km entfernte Grenze zu Vietnam lädt zu Tagesausflügen ins Nachbarland ein.


Ratanakiri

Die Provinz Ratanakiri im äußersten Nordosten Kambodschas ist eine der ursprünglichsten Gegenden des Landes. Einst bekannt für ihre üppige Natur wurde das Ökogewicht durch Raubforstung stark geschädigt. Doch in den letzten Jahren konnte sich die Natur, dank Bemühungen der Regierung, wieder erholen und ist nun ein begehrtes Reiseziel gerade für Ökotouristen. Gerade, wer nachhaltigen Urlaub machen möchte, ist in Ratanakiri willkommen.

Die Hauptstadt der Provinz Banlung ist ein relativ kleines Örtchen - ihr bunter Markt ist die größte Attraktion.


Battambang

Die Provinz Battambang gilt als "die Reisschüssel des Landes" und liegt im Nordwesten an der Grenze zu Thailand gelegen. Ihre gleichnamige Hauptstadt ist das wirtschaftliche Zentrum und ein beliebtes Reiseziel. Battambang gilt als eines der Schönsten und am besten erhaltene Beispiele der französischen Architektur aus der Kolonialzeit.

Battambang grenzt an den Tonle Sap See und gilt damit als Teil des Tonle Sap Bisophere Reservats, welches ähnlich einem Nationalpark ist und lockt zahlreiche Naturfans und Ornithologen zur Vogelbeobachtung an.


Mondulkiri

Mondulkiri im Südosten Kambodschas ist die am spärlichsten besiedelte Provinz des Landes und bildet eine Grenze zu Vietnam. Ihr Name bedeutet übersetzt "Berg des Mandala" - und die dicht bewachsenen Berge und Hügel sind auch der größte Besuchermagnet. Vor allem die imposanten Wasserfälle, wie zum Beispiel der Bou Sra Wasserfall, welcher ca. 40 km von der Provinzhauptstadt Senmonorom entfernt liegt, ist bei Touristen sehr beliebt. Allerdings sind in dieser Provinz Guesthouses recht schlicht und die Infrastruktur nicht besonders ausgeprägt.


Kampong Cham

Im Südosten Kambodschas im liegt die Provinz Kampong Cham mit der gleichnamigen Hauptstadt. Die größtenteils aus Tiefebenen bestehende Provinz wird vom Mekong gespeist. Um ihn herum spielt sich auch das Leben ab. In der Stadt finden sich einige Tempelanlagen, die besichtigt werden können. Die Provinz ist recht ländlich gelegen - und wie überall in solchen Gegenden ist die Gefahr von Landminen leider immer noch gegeben. Deshalb sollte man nie von gekennzeichneten Wegen abweichen.


Kandal

Die Provinz Kandal liegt im Südosten Kambodschas und umschließt die komplette Hauptstadt Phnom Penh - welche allerdings als Hauptstadt selbst nicht mit zur Provinz dazu gezählt wird. Die Provinzhauptstadt Ta Khmao liegt ca. 20 km entfernt von Phnom Penh und wird als Einzugsgebiet des Ballungsraums um die Hauptstadt gezählt. Kandal ist bei Touristen besonders wegen der Holzschnitzereien und der exklusiven Seide, die in den Dörfern nicht weit außerhalb Phnom Penhs gefertigt werden, beliebt und dient als gerne genutztes Tagesausflugsziel.


Banteay Meanchey

Im äußersten Nordwesten von Kambodscha liegt die Provinz Banteay Meanchey mit ihrer Provinzhauptstadt Sisophon. Die üppige Dschungelvegetation der Tiefebenen, die u. a. von dem Fluss Mongkol Borei gespeist werden, laden zu spannenden Touren und Spaziergängen ein. Banteay Meanchey bedeutet "Festung des Sieges" auf Khmer, und so finden sich auch in dieser Provinz zahlreiche historische Tempelanlagen, die auf eine Besichtigung warten, wie zum Beispiel die Tempelruine von Banteay Chmar, die etwa eine halbe Stunde außerhalb der Hauptstadt Sisophon liegt.


Kampong Chhnang

Die Provinz Kampong Chhnang liegt in Zentralkambodscha und zeichnet sich hauptsächlich durch seine zahl- und ertragreichen Reisfelder der fruchtbaren Ebenen aus. Die Hauptstadt der Provinz, Kampong Chhnang City liegt am Tonle Sap See und zur Monsun-Saison können hier die "treibenden Fischerdörfer" beobachtet werden. Mit seiner entspannten Atmosphäre und der berauschenden Natur entlang des Tonle Sap Flusses ist Kampong Chhnang ein beliebtes Tagesausflugsziel von Phnom Penh aus, da es nur knapp 100 km von der kambodschanischen Hauptstadt entfernt liegt.


Pailin

Die Sonderzone Pailin gehörte früher zu der Provinz Battambang, genießt aber seit 2001 einen besonderen Status. Die geheimnisumwitterte Stadt ist besonders durch ihre turbulente Vergangenheit bekannt: Viele führende Köpfe der Roten Khmer versteckten sich in der Stadt und umkämpften sie hart. Heute ist Ruhe eingekehrt und Touristen erfreuen sich zum Beispiel an den Wasserfällen von Bor Hoi oder an den Spielcasinos an der thailändisch-kambodschanischen Grenze. Aufgrund ihrer zahlreichen Edelsteinminen hat sich die Stadt einen Namen in der Schmuckherstellung gemacht.


Oddar Meanchey

Die im äußersten Nordwesten gelegene Provinz Oddar Meanchey wurde jahrzehntelang aufgrund ihres dichten Bewuchs stark gerodet - und hat nun darunter zu leiden. Verschiedene Programme, um die (teils illegalen) Rodungen zu verhindern, helfen der Provinz, sich langsam zu erholen. Die Provinzhauptstadt ist das winzige Örtchen Samraong, welches nur über eine sehr rudimentäre Infrastruktur und wenige Guesthouses verfügt. Als Ausflugsziele bietet sich das Dângrêk Gebirge an - allerdings sollte man nie allein ohne Tourguide und abseits der Wege wandern!


Kampong Speu

Die Provinz Kampong Speu ist vor allem für ihren erstaunlich guten Wein und Zuckerrohrfelder bekannt, obwohl "Speu" auf Khmer "Sternfrucht" bedeutet. Durchzogen von unzähligen Wasserläufen und Flüssen wie dem Preaek Thnot, zeichnet sich Kampong Speu vor allem durch seine wunderschöne Landschaft aus. Ein besonderes Highlight ist die Wanderung über die Hängebrücke, die die Örtchen Tang Tonle Village und Ampe Phnom Village miteinander verbindet. Die Provinzhauptstadt Kampong Speu wartet mit einem Markt, einigen Restaurants und einem Guest-House auf.


Kampong Thom

Kampong Thom liegt ca. 170 km entfernt von der Hauptstadt Phnom Penh mitten in Zentralkambodscha. Die Provinzhauptstadt Kampong Thom gilt als optimaler Startpunkt für Ausflüge zur Tempelanlage Sambor Prei Kuk, die seit 1998 wieder minenfrei und offen für Besucher ist. Weiter nördlich und buchstäblich versunken im Dschungel finden sich die Ruinen von Preah Khan, einer der ältesten Tempelanlagen Kambodschas. In der Stadt gibt es einen schönen Nachtmarkt, ein Museum sowie schöne Cafés direkt am Ufer des Stung-Sen Flusses.


Koh Kong

Koh Kong ist die südwestlichste Provinz Kambodschas mit der längsten Küstenlinie des Landes. Hier ist das Bild von menschenleeren Stränden kein Katalogversprechen, sondern Wirklichkeit. Aufgrund des Tourismus ist dies eine Gegend, die sich rasant entwickelt: In den letzten Jahren wurden zahlreiche Guesthouses und Hotels erbaut. Auch die größte Insel Kambodschas, Koh Tong, liegt vor der Küste - Tagesausflüge, um die sechs atemberaubenden Strände zu erkunden, die von Flüssen aus dem Landesinneren gespeist werden und so traumhafte Lagunen bilden.


Kratie

Im Nordosten Kambodschas liegt die Provinz Kratie, die von Norden nach Süden vom berühmten Mekong Fluss durchzogen wird. Die Provinzhauptstadt Kratie ist bekannt dafür, sich mit der Monsun-Saison in ein "kleines Venedig" zu verwandeln. Durch den Anstieg des Wassers entstehen Hunderte kleiner Inseln in der Stadt.

In Kratie leben auch die legendären Süßwasser- oder Irawadi-Delfine, die man 15 km vor der Stadt im Kampi Pool beobachten kann. Die ca. 120 Tiere gelten als besondere Attraktion bei Tierliebhabern und Fotografen.


Preah Vihear

Die Provinz Preah Vihear liegt im Norden Kambodschas und grenzt sowohl an Thailand als auch an Laos. Die Hauptstadt Phnom Tbeng Meanchey kann mit historischen Bauwerken aus der Khmer-Zeit glänzen: Koh Ker zum Beispiel ist eine Anlage mit über 30 Tempeln und Schreinen. Die wichtigste Attraktion der Provinz ist der Tempel Prasat Preah Vihear.

Für diese Provinz gibt es Reisewarnungen: Im Grenzgebiet zu Thailand kann es immer wieder zu Konflikten und sogar zu gewalttätigen Übergriffen Militärs beider Länder kommen!


Kep

Die Stadt Kep mit dem Status einer Provinz liegt im Südwesten Kambodschas am traumhaften Golf von Thailand - das macht es mit Sihanoukville zu einem der beliebtesten Küstengebiete des Landes - und einem wahren Touristenmagneten.

Galt es früher noch als das Seebad der Reichen und Adligen mit zahlreichen imposanten Bauten aus der Kolonialzeit, so hat Kep während des Krieges arg gelitten. Mit dem Aufschwung und den Touristen konnte die Stadt allerdings in weiten Teilen restauriert werden und erstrahlt nun wieder in neuem altem Glanz.


Stung Treng

Die Provinz Stung Treng liegt im nordöstlichen Kambodscha an der Grenze zu Laos. Der Mekong Fluss fließt mitten durch die Provinz hindurch und nährt die Natur entlang der Ufer.

Die Hauptstadt der Provinz, welche ebenfalls Stung Treng heißt, ist hauptsächlich dafür bekannt, eine Umsteigestation für den Bus auf dem Weg nach Laos zu sein. Trotzdem verfügt Stung Treng über einige einladende Guesthouses und Cafés, welche direkt am Fluss liegen und zu einem kühlen Drink in der Sonne einladen.


Pursat

Im Westen Kambodschas liegt Pursat, die viertgrößte Provinz des Landes, zwischen dem Kardamom Gebirge und dem Tonle Sap See. Die fruchtbare Natur lockt zahlreiche Touristen - vor allem Vogelkundler und Fotografen - an. Doch auch Historiker, Kulturbegeisterte und vor allem Buddhisten zieht es nach Pursat, denn hier steht der Wat Bakan, eine der ältesten noch aktiven Pagoden - und eine der heiligsten Orte für den kambodschanischen Buddhismus. Ein besonderes Ereignis ist auch der jährliche River Run Race entlang des Pursat Flusses.


Prey Veng

Obwohl der Name "Prey Veng" wörtlich übersetzt "der lange Wald" bedeutet, ist in der Provinz davon nicht mehr viel übrig geblieben. Die Region wird heute hauptsächlich landwirtschaftlich genutzt, weswegen sich hier Unmengen an Reisfeldern und Obstplantagen finden. Prey Veng City bekommt nur selten Besuch von Touristen, auch wenn seine verfallenden Häuser aus der Kolonialzeit durchaus ihren Charme versprühen.

Ein weiteres Ausflugsziel in Prey Veng ist die Ausgrabungsstätte Ba Phnom, in der sich Überreste aus dem Fu-Nan Königreich finden.


Svay Rieng

Der Beiname der Provinz Svay Rieng lautet "der Papageienschnabel", weil sie im südöstlichsten Zipfel von Kambodscha von drei Seiten von Vietnam umschlossen wird. Es gilt als eine der ruhigsten Gegenden Kambodschas, auch wenn der National Highway No. 1 mitten durch bis hin zum Grenzübergang von Bavet an der vietnamesischen Grenze führt.

Etwa zehn Kilometer außerhalb der Stadt findet sich die Tempelruine von Prey Basak. Die durch den Krieg nahezu komplett zerstörten Tempel verbreiten ihre ganz eigene, geheimnisvolle Atmosphäre.


Takeo

Im Süden Kambodschas liegt Takeo, welches auch die "Wiege der Khmer" genannt wird, da hier einst das Königreich von Fu-Nan gegründet wurde. Hauptsächlich wird in der Provinz Takeo Landwirtschaft betrieben, Touristen verirren sich leider nur viel zu selten hierhin. Die gleichnamige Provinzhauptstadt verfügt über knapp 40.000 Einwohner und eine nicht besonders ausgebaute Infrastruktur. Vor dem Örtchen Sla findet sich Phnom Chisor, ein 133 m hoher Berg, auf dessen Spitze ein Khmer-Tempel aus dem 11. Jahrhundert steht und noch heute von Buddhisten verehrt wird.


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