Dengue-Fieber in Kambodscha

Der Virus wird auch"Siebentagefieber genannt"

Während die Anopheles Mücke, welche verschiedene Erreger für Malaria überträgt, nachtaktiv ist, greift die ägyptische Tigermücke als Überträger des Denguefiebers ihre Opfer tagsüber an. Auch hier sind die weiblichen Exemplare die Übeltäter und sie sind seit einigen Jahren weltweit zunehmend fleißig. In den letzten drei Jahrzehnten haben sich global die bekannt gewordenen

Krankheitsfälle um den Faktor 30 erhöht, auch das aufstrebende Reiseland Kambodscha bleibt von der Entwicklung nicht verschont. Eine zuverlässig wirkende Impfung gibt es noch nicht, aber Sie können sich effizient schützen. Wir erklären Ihnen, wie.

Denguefieber ist eine Gefahr im Kambodscha Urlaub und sollte sehr ernst genommen werden.
Dengue-Fieber sollte man im Kambodscha Urlaub nicht auf leichte Schulter nehmen!

Wie der Erreger des Denguefiebers übertragen wird

Die Gefahr, Opfer einer weiblichen Tigermücke zu werden, besteht von Sonnenaufgang bis zum Einbruch der Dunkelheit. Entweder überträgt der Moskito beim Stich das Virus einer schon infizierten Person oder er wurde bereits als Larve damit konfrontiert und trägt zur weiteren Ausbreitung bei. Ungeachtet der Infektionsart ist das Denguefieber seit Jahren in Kambodscha auf dem Vormarsch, besonders groß ist die Gefahr in der Monsunzeit.

Unterschiedliche Erregertypen

Ähnlich wie bei der Malaria gibt es beim Denguefieber vier Varianten des Erregers, die Subtypen tragen die Bezeichnungen DENV 1 bis 4. Die Medizin ordnet die Erregertypen seitens der Struktur denen von Gelbfieber oder der japanischen Encephalitis zu. Zwischen der Übertragung und dem Ausbruch der Krankheit können drei bis 14 Tage vergehen, ausschlaggebend sind Ihre körperliche Verfassung und Ihre gesundheitliche Robustheit. Die häufigsten Opfer sind auch in Kambodscha ältere Menschen und Kleinkinder.

Weltweite Verbreitung

Die tropischen Regionen rund um den Erdball sind mehr oder weniger gleich stark gefährdet, Sie können einen der Erreger in Indien, Indochina oder anderen Teilen Südostasiens ebenso übertragen bekommen wie in Mittel- oder Südamerika und Afrika. Selbst in europäischen Nationen wie Frankreich oder Kroatien wurden schon einzelne Fälle von Denguefieber registriert. Vermutlich wurden die Opfer bei Urlaubsreisen in tropische Länder infiziert.

 

Weltweit werden jedes Jahr bis zu 100 Millionen Menschen zu Opfern der Tigermücke. Bei 500.000 Personen verläuft die Krankheit außergewöhnlich schwer, für mehr als 20.000 von ihnen endet die Infektion tödlich.

 

Nicht nur in Kambodscha sind die meisten Toten Kinder unter 15 Jahren oder Senioren mit

angeschlagenem Immunsystem. Das größte Risiko einer Infektion gehen Sie in Kambodscha während der Regenzeit zwischen Mai und November ein, und die Gefahr ist gleichmäßig im ganzen Land verteilt.

Das klassische Denguefieber - typischer Krankheitsverlauf

Mit etwas Glück ähneln die Symptome meist einer besonders heftigen Grippe. Sie fühlen sich

geschwächt und werden von starken Kopfschmerzen geplagt. Ihre Gelenke und Glieder schmerzen und es sucht Sie hohes Fieber heim. Zudem kommen Kreislaufbeschwerden und Durchfall.

 

Bis dahin gleicht das Krankheitsbild dem einer ausgewachsenen Grippe. Charakteristisch für das Denguefieber ist jedoch, dass alle Symptome nach einigen Tagen schwächer werden, um nach 24 oder 48 Stunden mit alter Heftigkeit erneut aufzutreten. Es können mehrere Wochen vergehen, bis Sie die Krankheit in der "normalen" Variante vollständig überwunden haben.

 

Während der ersten Tage besteht außerdem für andere Personen in Ihrem Umfeld erhöhte Ansteckungsgefahr.In sehr seltenen Fällen erleben Sie die oben geschilderten Symptome nur zwei Tage und in abgeschwächter Form. Doch es drohen auch wirklich lebensgefährliche Varianten.

Hämorrhagisches Denguefieber

Wenn Sie bereits einmal Opfer eines der vier Denguefieber-Erreger geworden sind, müssen Sie äußerst vorsichtig sein. Eine weitere Erkrankung führt fast immer zu einer wesentlich schlimmeren Variante: dem hämorrhagischen Denguefieber. Das Krankheitsbild ähnelt zwar dem der normalen Infektion, jedoch treten die Symptome wesentlich stärker und schmerzhafter in Erscheinung. Bei besonders schweren Fällen wird der Infizierte von inneren Blutungen geplagt, welche letztendlich zu Organversagen und damit verbundenem Dengue-Schock-Syndrom DSS führen kann. Das Risiko eines tödlichen Krankheitsverlaufs liegt hier um den Faktor 100 höher als bei der klassischen Denguefieber-Variante.

Urlauber, die bereits einmal an Denguefieber erkrankt waren, sollten sich gut überlegen, ob sie erneut Ferien in einem tropischen Land machen wollen. Die Gefahr einer erneuten lebensbedrohenden Infektion ist sehr hoch.

Wie kann Denguefieber behandelt werden?

Die schlechte Nachricht zuerst: Es gibt bislang noch keinen zuverlässigen Impfstoff gegen die Krankheit. Es laufen zwar diverse Forschungsprojekte, wovon einige vielversprechende Ergebnisse melden, aber die dort entwickelten Impfstoffe sind noch in der Testphase. Bislang beschränkt sich jede Behandlung noch auf die Linderung der Krankheitssymptome. Bei der normalen Erkrankung werden fiebersenkende und schmerzstillende Medikamente ambulant verabreicht. Schwerere Fälle und hämorrhagisches Denguefieber müssen meist stationär behandelt werden.

 


Sie können Ihr Risiko erheblich mindern

 Es gibt aus Kambodscha keine belastbaren Zahlen, es ist weder bekannt, wie viele Fälle des Denguefiebers im letzten Jahr behandelt wurden, noch wo die Gefahr am größten ist. Gleichwohl halten sich tagaktive Moskitos bevorzugt im Halbdunkel des Regenwalds auf. Das Risiko dürfte daher in den nördlichen Provinzen höher als in der Hauptstadt und an der Küste im Süden sein. Sicherheitshalber sollten Sie daher bei Ausflügen in den Regenwald Sprays oder Lotion auf die unbedeckte Haut auftragen.

 

 

Darüber hinaus helfen das Imprägnieren der Kleidung und das Meiden von natürlichen oder künstlichen offenen Wasseransammlungen. Am Strand besteht die geringste Möglichkeit einer Infektion, da die Moskitos keine salzhaltige Luft mögen. Sollten trotzt aller Vorsichtsmaßnahmen typische Symptome entstehen, wenden Sie sich bitte schnellstmöglich an eine örtliche Klinik

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