Impfungen & Gesundheitstipps für Kambodscha

Gesundheitsvorsorge und Tipps für Reisen nach Kambodscha

Zunächst einmal: Es gibt keine Pflichtimpfungen oder ähnliche Maßnahmen für Urlaubsreisende nach Kambodscha. Es liegt aber im Interesse jedes einzelnen Reisenden, vor einem Fernreiseantritt den Hausarzt zu konsultieren und auch das Reiseziel mit ihm zu besprechen. Ihre Kambodscha-Spezialisten nehmen daher kein Blatt vor den Mund und klären Sie über mögliche Bedrohungen Ihrer Gesundheit auf.

Impfungen Kambodscha
Mückenschutzmittel trotz Impfung verwenden!

An Krankheiten sind keine im besonderen Maße vertreten, das Gesundheitswesen vor Ort ist aber noch in den Kinderschuhen und außerhalb der Hauptreiseziele Phnom Penh und Siem Reap, sind Kliniken nur rudimentär ausgestattet. Eine spezielle Krankenversicherung für Auslandsreisen mit Rücktransportabdeckung, kann hier von besonderem Wert sein.

 

Mehr zum Thema: Mückenschutz in Kambodscha

Malaria

Die Tropenkrankheit Malaria verbreitet sich durch verschiedene Moskitoarten. Es ist möglich sich durch geeignete Repellentien vor den Stichen dieser Insekten zu schützen. Das Regelmäßige Auftragen von Mückenschutzmitteln und das Schließen von Türen und Fenstern am Abend sind die besten Arten um die lästigen Moskitos loszuwerden. Medikamentöse Prophylaxen sind zwar verfügbar, diese sind aber nicht unbedenklich, da die Nebenwirkungen teils sehr heftig ausfallen können. Bitte konsultieren Sie bei Verdacht auf Malaria sofort einen lokalen Arzt.


Dengue-Fieber

Dengue-Fieber wird in einigen tropischen Ländern mittlerweile als ebenso große Gefahr wahrgenommen wie  Malaria. Die asiatische Tigermücke schlägt anders als die Malariaüberträgerin Anopheles unter Tage zu. Weltweit wird von zunehmenden Fällen berichtet, viele davon nehmen leider tödlichen Ausgang. Einen erprobt wirksamen Impfstoff gibt es bisher nicht, obgleich weltweit daran geforscht wird. Gleichwohl können Sie sich effizient mit Mücken-spray oder Lotion schützen.Zudem hilft es, offene Wasserstellen wie Tümpel, Tonnen oder dergleichen zu meiden.

 


Japanische Enzephalitis

Beim Kambodscha Urlaub muss besonders in der Regenzeit mit japanischer Enzephalitis gerechnet werden. Dies gilt für das ganze Land, insbesondere aber für ländliche Regionen mit großen Wasserflächen sowie in dichtem Regenwald Gebieten. Obgleich die Infektion selten zum Ausbruch der Krankheit führt, muss sie aufgrund der hohen Sterblichkeitsrate ernst genommen und vermieden werden. Impfungen sind zeitaufwendig und nur bei längeren Aufenthalten in Risikogebieten eine Notwendigkeit. Im normalen Urlaub genügt es, kostengünstige Vorsichtsmaßnahmen in Betracht zu ziehen


Folgende weitere Infektionskrankheiten sind in jüngerer Zeit in Kambodscha aufgetreten und stellen ein Risiko dar:

  • Hepatitis Type A: Erreger verbreiten sich über Nahrungsmittel/Trinkwasser. Impfschutz prophylaktisch möglich.
  • Hepatitis Type B: Erreger verbreiten sich über Sexualkontakte und kontaminiertes Blut (Spritzen etc.). Impfschutz prophylaktisch möglich.
  • Typhus: Erreger verbreiten sich über Nahrungsmittel, Läuse, Milben und Flöhe. Impfschutz und Medikament-Prophylaxen sind möglich.
  • Cholera: Erreger verbreiten sich über Nahrungsmittel/Trinkwasser. Impfschutz prophylaktisch möglich.
  • Tollwut (Rabies): Erreger verbreiten sich über Körperflüssigkeiten (z.B. Bisse von Wildtieren). Impfschutz prophylaktisch möglich, es ist aber eine Impfserie zu empfehlen (ggf. Auffrischimpfung)

Generell zu beachten:

Lebensmittelhygiene und Trinkwasserqualitäten sind noch nicht auf westlichem Niveau in Kambodscha. Ungegartes Fleisch oder roher Fisch ist sehr bedenklich zum Verzehr. Milde Formen von Lebensmittelvergiftungen (Salmonellen, etc.), haben oft Durchfall und Erbrechen als Begleiterscheinungen. Führen Sie in Ihrer Reiseapotheke daher bitte entsprechende Medikamente mit. Eine Unterversorgung Ihres Körpers mit Wasser und Nährstoffen muss zwingend vermieden werden. Minimieren Sie aber Ihre Risiken und kaufen Sie vor Ort nur versiegelte Originalgebinde an Getränken in Flaschen oder Dosen. Trinkhalme sind ebenfalls zu vermeiden und Eis zur Kühlung der Drinks hat auch nicht zwingend den notwendigen Hygienestandard bei der Produktion.

Besonders wichtig und oft unterschätzt:

Infektionen verletzter Hautstellen durch Fliegen etc. nach der Verletzung. Fliegen und andere Insekten lieben Wunden an Menschen, wo sie sich laben und ihre Brut ggf. ablegen können. Machen Sie es sich zur unbedingten Pflicht, auch die allerkleinste Hautverletzung mit einer jodhaltigen Substanz zu beträufeln und geeignet abzudecken. Heftpflaster oder Mullbinden sind regelmäßig zu erneuern. Die Jodbehandlung macht Sinn, so lange die Wunde noch feucht ist oder blutet.

Weitere Gefahren lauern in der Natur:

Das fast völlige Fehlen von modernen Wasseraufbereitungsanlagen fernab der großen Siedlungszentren im Lande, führt zu endemisch auftretendem Befall von Gewässern im Hinterland mit verschiedenen Parasiten. Diese sind nicht immer ungefährlich für den Menschen. Auch Wildtiere und Reptilien stellen unter Umständen gewisse Gefahrenaspekte dar.

Das Landminenproblem in Kambodscha

Vorsicht vor Landminen in Kambodscha
Vorsicht vor Landminen in Kambodscha

Jede Organisation der Welt, die sich überregional mit der Minenräumung beschäftigt, ist auch vor Ort aktiv (um verbuddelte Sprengfallen unschädlich zu machen). Die in Frage kommenden Regionen sind gekennzeichnet und befinden sich fast zu 90% im direkten Grenzgebiet zu Thailand.

Wer diese Minen gelegt hatte, ist in den Nachkriegswirren des Indochinakonfliktes und der Schreckensherrschaft der „Khmer Rouge“ zur unwichtigen Nebensache geworden. Fest steht nur, dass niemand aufgezeichnet hat, wo exakt sich diese Minen und Minenfelder befinden.

Die heimtückischen Mordwerkzeuge werden intensiv gesucht, denn bis vor wenigen Jahren forderten Minenunglücke noch täglich Menschenleben oder Gliedmaßen von Pechvögeln.


Heutzutage gibt es nur noch selten detonierende Sprengminen, aber diese haben in all den Jahren in der Erde nur wenig von ihrer Brisanz verloren. Als besonders gefährdet gelten die Gegenden um Pailin und beidseitig des Preah Vihear, bitte verlassen Sie hier keinesfalls ausgetretene Pfade.

Zur Übersicht: Kambodscha Informationen

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