Von Kambodscha nach Thailand

Überlandtour von Siem Reap nach Thailand mit vielen Higlights auf der Strecke - Der Reiseverlauf kann selbstverständlich individuell angepasst werden.

1. Tag: Ankunft in Kambodscha

Der erste Tag ist für die Anreise nach Kambodscha vorgesehen. Abhängig von Ihrem Startflughafen kommen Sie entweder in Siem Reap oder in Poipet an. Poipet ist einer der wichtigsten Grenzübergänge zwischen Kambodscha und Thailand. In Siem Reap oder in Poipet werden Sie bereits erwartet und in Ihr Hotel nach Siem Reap gebracht.

hre Rundreise von Kambodscha nach Thailand beginnt in der mystischen Ruinenstadt Angkor Wat bei Siem Reap.
Ihre Rundreise von Kambodscha nach Thailand beginnt in der Ruinenstadt Angkor Wat.

2. Tag: Angkor Highlights (F)

Der zweite Tag Ihrer Reise beginnt in Ihrem Hotel mit einem ausgiebigen Frühstück. Anschließend geht es in die Region Angkor und zuallererst nach Angkor Thom. Vom 9. bis zum 15. Jahrhundert war Angkor Thom das Zentrum des historischen Königreichs der Khmer. Als letzte Hauptstadt des Angkorreiches gehört sie zusammen mit Angkor Wat zu den bedeutendsten archäologischen Stätten in der Region Angkor, die seit 1992 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört.

 

Angkor Thom

In Angkor Thom gibt es zahlreiche historische und archäologische Highlights zu entdecken, zu denen die Tempelanlagen Bayon und Phimeanakas, der Tempelberg Baphuon sowie die Terrasse der Elefanten und des Leprakönigs gehören. Zum Schutz der quadratischen Anlage, deren Seiten sich jeweils über drei Kilometer erstreckten, ließ König Jayavarman VII. eine gewaltige Stadtmauer aus Laterit bauen mit einer Höhe bis zu acht Metern, die von einem Wassergraben umgeben ist. Angkor Thom ist durch ein Straßenkreuz in Viertel unterteilt, deren Straßen jeweils zu einem Stadttor führen. Insgesamt sind vier Stadttore aus Sandstein mittig in die Schutzmauer eingelassen, die in alle vier Himmelsrichtungen zeigen. Rund 500 Meter nördlich des Osttores befindet sich ein fünftes Tor. Genannt wird es Siegestor, das sich am Ende der sogenannten Siegesallee befindet. Im Gegensatz zu seinen hinduistischen Vorgängern war Jayavarman VII. Buddhist, der während seiner 30jährigen Herrschaft zahlreiche buddhistische Klöster und Tempel erbauen ließ und zu einem der bedeutendsten Könige von Angkor wurde.

 

Die Tempelanlage Bayon

 Von den Stadttoren um Angkor Thom ist das Südtor am besten erhalten. Es führt direkt in das

 Zentrum der quadratischen Anlage, zum Tempel Bayon, der Ende des 12. Jahrhunderts erbaut wurde. Der Bayon ist der letzte Tempelbau im Gebiet Angkor und zählt zu den eindrucksvollsten Tempelanlagen in Angkor. Bekannt ist er wegen seiner zahlreichen Türme, deren Fassaden mit in Stein gemeißelten Gesichtern verziert sind. Geschichten über das Leben der Khmer und seine Kämpfe gegen Feinde erzählt auch die Wand der äußeren Galerie, die über eine Länge von rund 600 Metern mit Reliefs versehen ist. 

Der riesige Tempelberg Baphuon und der Tempel Phimeanakas

Anschließend besichtigen wir den überwältigend großen Tempelberg Baphuon, der Mitte des 11. Jahrhunderts unter der Herrschaft von König Udayadityavarman II. zu Ehren des Hindu-Gottes Shiva erbaut wurde. Neben einem aufgeschütteten Erdkern wurde als Baumaterial vorwiegend Sandstein verwendet. Im Laufe der Jahrhunderte stürzte der Baphuon in sich zusammen, was wohl an der Instabilität des Erdkerns lag. Erst im 15. Jahrhundert wurde die Westseite der Tempelterrasse mit einem Flachrelief neu gestaltet. Auf einer Länge von 70 Metern bildete es liegenden Buddha ab. Der Baphuon war mit einer Höhe von 35 Metern, einer Länge von 130 Metern und einer Breite von 104 Metern das größte religiöse Bauwerk im Angkor Reich, das nur noch von Angkor Wat übertroffen wurde. Der Baphuon-Tempel ist seit den 60iger Jahren unter der Regie französischer Archäologen in jahrzehntelanger Arbeit restauriert worden, die im April 2011 erfolgreich abgeschlossen werden konnten.

 

Der pyramidenförmig gestaltete Tempel Phimeanakas befindet sich in Angkor Thom. Vermutlich wurde er im 11. Jahrhundert von Suryavarman I. erbaut und als hinduistischer Tempel geweiht. Phimeanakas hat eine Grundfläche von 36 mal 18 Meter und ist zwölf Meter hoch, sodass er zu den kleineren Tempeln gehört. Aus der Größe lässt sich schließen, dass Phimeanakas 

vermutlich eine private Glaubensstätte des Königs von Angkor war.

 

Die Terrasse der Elefanten und des Leprakönigs

Die Elefantenterrasse grenzt das Palastgelände Angkor Thom nach Osten ab, während sich die Terrasse des Leprakönigs nördlich von der Elefantenterrasse befindet. Die Elefantenterrasse ist Anfang des 13. Jahrhunderts von König Jayavarman VII. erbaut worden. Mit einer Länge von 350 Metern und einer Breite von 14 Metern, auf der eine fast lebensgroße Elefantenparade abgebildet ist, ist sie eine Hommage an die Dickhäuter. Die Elefantenterrasse war der Logenplatz für die königliche Familie, die von hier aus festliche Aufführungen verfolgen konnte.

 

Zur selben Zeit wurde auch die Terrasse des Leprakönigs erbaut. Sie zählt mit zahlreichen, gut erhaltenen Reliefs zu den schönsten Kunstwerken der Khmer. Die Mauern sind mit in Stein gehauenen Götterfiguren verziert, die in mehreren Reihen übereinander angeordnet sind. Der Ursprung ihres Namens ist nicht eindeutig erklärt. Die einen vermuten, dass sie nach der Statue des Gottes "Yama" benannt wurde. Andere wiederum führen den Namen auf Jayavarman I. zurück, der an Lepra erkrankte.

 

Angkor Wat

Die Besichtigung von Angkor Wat ist ein Höhepunkt unserer Reise. Angkor Wat ist der bekannteste Tempel im Zentrum der einstigen Millionenstadt und der Gipfel der klassischen Baukunst. Bis heute gehört Angkor Wat zu den größten Sakralbauten weltweit. Erbaut wurde Angkor Wat in weniger als vierzig Jahren unter dem mächtigen Herrscher Suryavarman II. Anfang des 12. Jahrhunderts. Er regierte von 1113 bis 1150 regierte und war einer der einflussreichsten Regenten Kambodschas. Die in Sandstein gemeißelten Reliefs und die nahezu zweitausend unterschiedlichen steinernen Figuren erzählen bildhaft vom Leben der Khmer. Angkor Wat repräsentiert alle Errungenschaften der Kunst der Khmer und ist zugleich der absolute Höhepunkt ihrer Kultur und Baukunst. Es ist ein gigantisches Monument, das angesichts der unglaublichen Größe menschlichen Schaffens Demut aufkommen lässt

3. Tag: Kompong Phluk und Sambor Prei Kuk

Nach dem Frühstück verlassen wir Siem Reap und fahren in die Provinz Kampong Thom. Vorher machen wir einen Abstecher in das Dorf Kompong Phluk, das ungefähr 40 Kilometer in südöstlicher Richtung von Siem Reap entfernt liegt und eines der schwimmenden Dörfer im Tonle Sap ist, dem größten Süßwassersee in Südostasien. In der Regenzeit zwischen Mai und Ende Oktober schwillt er auf das Fünffache an, während er in der Trockenzeit lediglich eine Fläche von 2.500 Quadratkilometern aufweist. Grund für den gewaltigen Anstieg sind der Regen und das Schmelzwasser aus den umliegenden Gebirgen, die den Wasserstand des Mekong gewaltig ansteigen lassen. Der erhöhte Wasserdruck verändert die Fließrichtung des Tonle Sap Flusses, die sich umkehrt und den Tonle Sap See mit Wasser füllt. Die Dorfbewohner haben sich diesen veränderten Rahmenbedingungen angepasst. Sie leben in der Regenzeit vom Fischfang und in der Trockenzeit vom fruchtbaren Boden, auf dem sie Reis anbauen. Die Holzhäuser in Kompong Phluk stehen auf bis zu sechs Meter hohen Stelzen. Steile Leitern aus Holz oder Metall führen hinauf in die einfach gezimmerten Behausungen. Abhängig vom jeweiligen Wasserstand ragen sie weit aus dem Wasser heraus oder sind komplett unsichtbar.

Ein Fischerdorf in Kampong Phluk auf dem Tonle Sap See.
Kampong Phluk auf dem Tonle Sap See.

Danach setzen wir unsere Reise fort und fahren in die Provinz Kampong Thom. Hier können Sie das Land fernab der Touristenströme ein bisschen besser kennenlernen. Historisch Interessierte werden von den abgelegenen Tempelruinen begeistert sein, die weit vor Angkor Wat erbaut wurden, nämlich im 7. Jahrhundert. Zu dieser Zeit war Sambor Prei Kuk die Hauptstadt des Chenla Königreiches. Sambor Prei Kuk ist die älteste Tempelstadt in Kambodscha, die von Isanavarman I. erbaut wurde und deren zahllose Türme zaghaft aus dem Dschungel aufragen, wodurch sich das Grau der Steine mit dem satten Grün des Dschungels vermischt. Die alten Mauern sind mit Reliefs geschmückt, die hinduistische Motive zum Thema haben. Anders als in Angkor sind nur wenige Touristen unterwegs, obwohl die Anlage teilweise sehr gut erhalten ist und nun auch restauriert wird. Nach einem erlebnisreichen Tag kehren wir ins Hotel zurück.

4. Tag: Die Hauptstadt Phnom Penh (F)

Nach dem Frühstück brechen wir in die Hauptstadt Phnom Penh auf. Der Aufenthalt in Phnom Penh beginnt mit einer Führung durch das Nationalmuseum, das in Khmer Architektur erbaut wurde und in dem eine auserlesene Sammlung bedeutender Khmer Kunst ausgestellt wird. Das Nationalmuseum wurde zu Ehren von König Sisowath im Jahr 1917 eröffnet und gewährt einen tiefen Einblick in die Landeskunst, die in der Funan Zeit beginnt und bis zum Anfang


des 20. Jahrhunderts reicht. Auf dem Gelände des Nationalmuseums befindet sich auch der Königspalast, der Ende des 19. Jahrhunderts von den Franzosen für König Sihanouk erbaut wurde. Seit 1939 ist der Königspalast wieder der Amtssitz des Königs und zumindest teilweise für die Öffentlichkeit zugänglich. Auch die Silberpagode kann besichtigt werden. Ihren Namen verdankt sie den insgesamt 5.329 aus kambodschanischem Silber bestehenden Bodenfliesen, von denen eine über ein Kilogramm wiegt. Die Silberpagode befindet sich an der Südseite des Königspalastes und ist das Herzstück des Pagodenhofs. Von den Einheimischen wird die Silberpagode auch das "Kloster des Smaragd-Buddhas" genannt. Diese Bezeichnung geht zurück auf eine grüne Buddha Figur, die aus dem 17. Jahrhundert stammt und aus Baccarat-Kristall besteht. Im Mittelpunkt steht jedoch ein lebensgroßer Buddha, der 1907 für König Sisowath aus massivem Gold gegossen wurde. Er wiegt 90 Kilogramm und ist mit Diamanten und Edelsteinen reich verziert.  Abschließend besichtigen wir den Tempel Wat Phnom, der auf einer Anhöhe mitten in Phnom Penh liegt und auf dessen Gipfel sich mehrere Heiligtümer befinden. Wat Phnom ist fester Bestandteil des spirituellen Lebens der Menschen, die die Heiligtümer besuchen und hier auch Freunde treffen. Wat Penh ist eng mit der Entstehungsgeschichte der Hauptstadt Phnom Penh verknüpft: Der Legende nach fand eine Frau mit dem Namen Penh am Ufer des Mekong vier Buddhastatuen. Um sie zu ehren, schüttete sie mit ihren Händen einen Hügel auf, auf dem sie eine Pagode zur Aufbewahrung der Figuren baute. Phnom Pen heißt "Berg der Frau Penh", die bis heute als Mutter der Stadt verehrt wird und für die im Wat Phnom ein kleiner Altar errichtet wurde.

5. Tag: Choeung Ek und La Prohm (F)

Wir verlassen Phom Penh und fahren in Richtung Kep, wobei wir einen Zwischenstopp in Choeung Ek einlegen. Choeung Ek ist die bekannteste von mehr als dreihundert Stätten der Killing Fields in Kambodscha, an denen politisch motivierte Massenmorde an ein bis zwei Millionen Menschen begangen wurden. Es ist die dunkle Seite der Geschichte Kambodschas. Nach den Verhören im Tuol Sleng Gefängnis wurden die Gefangenen nach Choeung Ek gebracht, wo sie kniend neben Massengräbern exekutiert wurden, die sie selbst ausgehoben hatten.

 

Anschließend setzen wir die Fahrt in Richtung Süden fort. In der Provinz Takeo kommen wir an einem kleinen See mit Namen Tonle Bati vorbei. Insbesondere an den Wochenenden ist er ein beliebtes Ausflugsziel und Angelparadies für Einheimische. Für ein Picknick können Bambushütten auf Pfählen gemietet werden, die am Ufer des Sees und im seichten Wasser im See errichtet wurden. Hier befindet sich auch der Tempel Ta Prohm, der um 1200 von König Jayavarman VII. errichtet wurde, und den Sie nicht mit dem gleichnamigen Tempel in Siem Reap verwechseln sollten. Ta Prohm Takeo ist 42 Meter lang und 36 Meter breit. Der aus Ziegeln und Laterit erbaute Tempel ist ein idealer Ort für eine innere Einkehr. Anschließend setzen wir die Fahrt nach Kep fort, die in Ihrem Hotel endet.

6. Tag: Transfer nach Koh Kong (F)

Nach dem Frühstück fahren Sie gemeinsam mit Ihrem Fahrer nach Tatai. Nach Ihrer Ankunft checken Sie in die wunderschöne 4Rivers Floating Lodge ein. Anschließend geht es mit dem Boot auf dem Fluss Tatai weiter in Ihre Lodge. Die luxuriös ausgestatteten Zeltvillen sind auf Pontons im Fluss Tatai erbaut, sodass Sie einen friedlichen Rückzugsort direkt über dem Wasser bieten. Jede Lodge hat eine eigene Terrasse, von der aus Sie eine herrliche Aussicht auf das Kardamongebirge genießen.

7. Tag: Ein Tag im Paradies (F)

Genießen Sie diesen herrlichen Tag mitten im Paradies. Lassen Sie sich im Hotel verwöhnen oder buchen Sie eine der zahlreichen Aktivitäten, die das Hotel anbietet, zum Beispiel eine Fahrt mit einem Kajak, einen Tagesausflug zu den Mangroven an der Küste, in das Wildschutzgebiet von Peam Krasaop oder zu den nahe gelegenen Tatai Wasserfällen. Angeboten werden auch Flusskreuzfahrten,Wildtierwanderungen und Regenwaldtouren

8. Tag: Transfer nach Hat Lek in Thailand (F)

Nach einem ausgiebigen Frühstück geht es mit dem Boot von Tatai zurück auf das Festland. Hier endet die Reise in Kambodscha, denn Ihr Fahrer bringt sie nach Hat Lek, einem Grenzort in der thailändischen Provinz Trat.

Hinweise zur Buchung

Unsere Leistungen:

  • Klimatisiertes Fahrzeug
  • Englischsprachige Reiseleitung
  • Übernachtungen mit Frühstück in den aufgeführten Hotels
  • Eintrittsgelder und Aktivitäten, wie aufgeführt.

 

Nicht eingeschlossen:

  • Getränke & Mahlzeiten, die nicht aufgeführt sind
  • Visa-Gebühren für Kambodscha
  • Ausgaben persönlicher Art

Preise: Wir bitten um Entschuldigung, die Preise für unsere Kambodscha-Rundreisen werden momentan aktualisiert. Sie können uns natürlich vorab schon eine Anfrage zukommen lassen und unser Reiseberater wird Ihnen innerhalb von 48 Std. ein individuelles Reiseangebot zukommen lassen. Mit Preis!

Falls Sie Fragen haben oder weitere Informationen benötigen, 

schreiben Sie uns: info@kambodscha-spezialisten.com

 

Die Reiseroute kann individuell angepasst werden. Unsere vorgeschlagenen Resorts sind alle austauschbar.


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